Montagsfrage: Wie sieht dein Bücherregal aus?

03rd Mai 2013

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Die Montagsfrage von Paperthin für diese Woche lautet

Wie sieht dein Bücherregal aus?

Oh, was für eine fiese Frage, wo ich doch während des Semesters von meinen Bücherregalen getrennt bin, da die noch in meinem Zimmer bei meinen Eltern sind. Ich habe in meiner Wohnung nur ein Reserveregal, auf dem nur eine kleine Auswahl steht und von dem die Bücher ca. alle 3 Wochen ausgetauscht werden, wenn ich nach Hause fahre. Ich hätte meine Bücher aber auch beim besten Willen nicht mitnehmen können, da ich hier nicht den Platz für meine ca. 1260+ Bücher habe (leider – Schande über mich – habe ich momentan keine vollständige Liste, da ich meine Exceltabelle seit einem Jahr vernachlässigt habe, auf GR aber einige der alten Bücher noch nicht im System sind).

Mein momentanes Reserveregal: links liegen die bereits gelesenen Bücher und rechts die Neuzugänge

Mein momentanes Reserveregal: links liegen die bereits gelesenen Bücher und rechts die Neuzugänge

Bei der Menge sind meine Bücher natürlich nicht nur in einem sondern in drei Regalen untergebracht. Allerdings findet man bei mir im Prinzip aber überall Bücher herumliegen, da der Regalplatz doch notorische Mangelware ist und dem Ansturm der neuen Bücher nicht standhalten kann. Daher gleicht mein Zimmer auch einer Bücherei, da absolut jede freie Fläche von Büchern belagert ist.

Regal #1

Ich habe ein paar einigermaßen aktuelle Fotos gefunden, allerdings sind die unteren zwei Bretter abgeschnitten und die Lücken existieren auch nicht mehr.

Ich habe ein paar einigermaßen aktuelle Fotos gefunden, allerdings sind die unteren zwei Bretter abgeschnitten und die Lücken existieren auch nicht mehr.

Als vor fünf Jahren in meinem Zimmer vor lauter Büchern kein Land mehr in Sicht war und die zwei Regale (wovon eines eigentlich ein alter Speisekammerweichholzschrank war, in dem die Bücher auf den 0,5cm dünnen Pressholzplatten dreireihig(!) standen) einfach nicht mehr gereicht haben, musste eine neue Lösung her. Daher bekam ich von einem mit meinen Eltern befreundeten Architekten eine Maßanfertigung designt, die den Weichholzschrank ablöste und die Zimmerecke ganz praktisch ausnutzt. Besagtes Regal ist rot mit hellen Echtholzkanten und von der Tiefe so abgestimmt, dass die handelsüblichen Hardcover noch bequem Platz finden. Im Eckmittelteil befinden sich oben auf den zwei Brettern der Großteil meiner DVD-Sammlung, im Schrankteil und auf den unteren zwei Brettern verbirgt sich allerlei Krimskrams.

Regal #2

Dieses Regal war mein allererstes eigenes Bücherregal, auch wenn es mittlerweile neben Büchern auch noch meine Stereoanlage, die Witchcomicbücher, die Zeitschriftenschuber und die Kisten mit Kunst bzw. Nähzubehör beherbergt. Es ist ein gelaugtes Holzregal aus irgendeinem Möbelhaus auf das ich Dank der Lücke zwischen Wand und Regal wegen der Fußbodenleiste die Bücher doppelreihig stellen kann. Früher habe ich das gehasst, mittlerweile habe ich mich wohl oder übel daran gewöhnt, anders geht es bei so vielen Büchern und einem nicht gerade großen Zimmer einfach nicht. Momentan beherbergt es mit der Ausnahme von ein paar Sachbüchern zu verschiedenen Themen ausschließlich Pferdebücher.

Regal #3

Dieses gelaugte Holzregal ist mein neustes und obwohl es gerade einmal ein knappes Jahr alt ist und zu Weihnachten noch ein Regalbrett mehr bekommen hat (das war vorher aber auch die reinste Platzverschwendung), ist es ebenfalls so gut wie voll. Das liegt natürlich auch daran, dass es nur halbhoch ist, allerdings wäre ein ganz hohes wohl doch zu mächtig für mein Zimmer gewesen. Es ist ebenfalls doppelreihig bestückt. Da es aber am Fußende meines Betts steht, komme ich zumindest an die oberen beiden Bretter von beiden Seiten hin, was ich total toll finde. Mal abgesehen von ein paar Ausnahmen die aufgrund von Reihenverwandschaften im roten Regal stehen, beherbergt es größtenteils all meine englischen Bücher (was allerdings nicht wirklich viele sind, ich war doch recht geschockt beim einräumen, dass es doch nur so wenige sind, obwohl ich mir inzwischen fast nur noch englische Bücher kaufe).

Regal #4

Mein viertes „Regal“ ist eigentlich mein Kleiderschrank, doch der muss ebenfalls ein paar Bücher auf seinem Buckel tragen. Da steht gerade eine bunte Mischung an Büchern drauf, die momentan keinen anderen Platz gefunden haben. Es ist auch noch ein bisschen Platz – fragt sich nur wie lange noch.

Fazit

Alles in allem habe ich zu viele Bücher und zu wenig Platz. Ich wollte zwar mal ein paar Bücher aussortieren, allerdings fällt es mir selbst schwer, mich von Büchern zu trennen, die ich nicht so sehr gemocht habe. Mein momentaner Backup-Plan ist ein Paar Schweberegale von Tchibo, die allerdings noch montiert werden müssen. Und dann? Momentan überlege ich schon, ob ich die Beine von meinem Schreibtisch absäbeln sollte um sie durch Bücher zu ersetzen. Die Not macht bekanntlich erfinderisch …

P.S.: Ordentliche Bilder von den Regalen daheim folgen bei Gelegenheit.

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2 responses

  • oh so viele Bücher *____* (da sind meine paar Bretter ja n Dreck dagegen :D)

    Die Tchibo Regale sind wirklich toll! Aber irgendwie ist das eine bei mir (trotz ausmessen mit Wasserwaage) schief geworden… man kann das aber gut kaschieren je nachdem wie man die Bücher draufstapelt XD

    • Na komm, jeder fängt mal klein an 🙂 ! Ich hab mit dem Büchersammeln nur schon mit 9 angefangen und da kommt dann in 13 Jahren eben ganz schön was zusammen, vor allem, wenn man sich von einfach gar keinem Buch trennen kann. Da geht auch schon immer mein komplettes Kleingeld drauf. Früher fanden das meine Eltern nicht so sonderlich prickelnd und heute höre ich auch noch ab und an, ich soll doch mal ‚ordentliche‘ Bücher lesen (also nicht den ganzen Jugendbuchkram), aber mittlerweile haben sie sich doch damit abgefunden.

      Na dann werde ich beim montieren wohl ganz besonders gut aufpassen 😀 ! Ich hätte am liebsten noch ein zweites Paar gekauft, nur leider gab es nur noch eins.