Introductions I: What the hell is a readingrat?!

11th April 2013

Introductions1

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Part 1 in the Blogger Initiation Trilogy. Find out more about me in part 2 or check out how things will work around here in part 3.

Hiya! Please, do come closer. I won’t bite, I promise! I know one cannot be too careful when confronted with a mythical creature. But I’m harmless as long as you keep me away from books.  Now, you’re probably thinking I’m either stupid or crazy, depending on your language skills. But don’t fret, I don’t spider (ok, I’ll stop using jokes that require to be fluent in German. Such a nasty hobbit! … Sorry. I just wanted to keep it light and funny since the next part is going to bore you to death. But hey, it’s a great linguistic analysis and you’ll hardly notice that I just made that up.)

So if you have a considerable proficiency in German (and English), you shouldn’t have any difficulties to understand readingrat. It’s literally the same in German (just in corresponding words, of course). So you know what it’s supposed to be. You might question my English skills, but that’s fine. I actually hope you do, or else it’s you who should improve your English. If you have no clue what I was thinking choosing readingrat as a name, then you are most certainly not familiar with German. A reading rat – is that supposed to be a strange new species of rodent? Not quite. In German, there are two words for someone who loves reading: Bücherwurm and Leseratte. The former is literally bookworm (with the small difference that Bücher is the plural). The latter does not exist in English. There is, however, the term avid reader, which is the connotation (=meaning) of Leseratte. But hey, that’s pretty boring, isn’t it? Metaphors are just so preeetty. Since there is no proper corresponding word for Leseratte in English, it is what the linguists call a lexical gap. I decided to bridge this gap by introducing a literal translation into English – et voilà, the readingrat was born. So be nice! It’s just another book loving creature.

Now you might ask yourself why there should be the need for a new word since bookworm seems quite sufficient. Well, I don’t know about the majority of the German speaking world, but for my part, there is a difference between a bookworm and a readingrat. The different connotations are linked to the animals. When I think of a worm (not that I like thinking of worms), I picture a slow, crawling, ponderous animal. Transferred to the compound, a bookworm spends a lot of time reading books, but the eagerness of doing so is missing. In my mind, the stereotypical human bookworm is wearing thick glasses and has something intellectual going on. On the other hand, when I picture a rat, I see a little swift and restless animal with gleaming eyes and a never-ending hunger. Furthermore, rats are sociable, intelligent, and some even love to collect things. And, metaphorically speaking, that sums me up pretty well. I’m a readingrat to the core – right from the hoarding and devouring of books to the feverish glint in my eyes each time I spot a book somewhere.

Still with me?! Well, hello! Thanks a million. You’re great, you know.

→Introductions 2: About the Readingrat
→Introductions 3: Of Languages, Diced Cheese, and Blog Adventures
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Teil 1 meiner Blogger-Initiations-Trilogie. Mehr über mich findest du in Teil 2 und in Teil 3 gibts Infos zum Konzept. 

Wenn du auch nur irgendwie Englisch verstehst, würde ich dir wärmstens empfehlen, diesen Post im Original zu lesen. Da sind ein paar Wortspiele dabei, die im Deutschen nicht funktionieren.

Hallöchen! Bitte, komm doch näher! I beiße nicht, versprochen! I weiß, man kann gar nicht vorsichtig genug sein, wenn man mit einem fantastischen Wesen konfrontiert wird. Aber ich bin harmlos solange du mich von Büchern fernhältst. Jetzt denkst du wahrscheinlich, dass ich entweder dumm oder verrückt bin, je nachdem wie es um deine Sprachfähigkeiten steht. Aber keine Sorge. Ich spinne nicht (Hier wären dann die Wortspielereien, die im Deutschen nicht funktionieren. Und das Ganze nur, um den Beitrag lustig und leicht zu halten, weil der nächste Teil dich zu Tode langweilen wird. Aber hey, es kommt eine tolle linguistische Analyse und du wirst kaum merken, dass ich das alles gerade erfunden habe.)

Wenn du nun also beachtliche Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch hast, solltest du keine Probleme damit haben, readingrat zu verstehen. Es ist wortwörtlich das gleiche in Deutsch (natürlich in den entsprechenden Worten). Also weißt du jetzt, was es sein soll. Du könntest meine Englischkenntnisse in Frage stellen, aber das geht in Ordnung. Ich hoffe sogar, dass du das tust, andernfalls solltest du vielleicht dein Englisch verbessern. Wenn du keinen blassen Schimmer hast, was ich mir dabei gedacht habe, readingrat als Namen zu wählen, dann lässt dein Deutsch etwas zu wünschen übrig (oder in dem Fall wohl eher dein Englisch, nachdem du das auf Deutsch liest. Hier würde sich jetzt wieder das Original anbieten, weil der Teil im Deutschen hinfällig ist.). Eine reading rat – soll das eine neue seltsame Art von Nagetier sein? Nicht ganz. Im Deutschen gibt es zwei Worte für jemanden, der es liebt zu lesen: Bücherwurm und Leseratte. Ersteres ist wortwörtlich bookworm (mit dem kleinen Unterschied, dass Bücher der Plural ist). Letzteres existiert im Englischen nicht. Es gibt allerdings den Ausdruck avid reader (dt. begeisterter Leser), was die Konnotation (=Bedeutung) von Leseratte ist. Aber hey, das ist doch ziemlich langweilig, oder? Metaphern sind doch sooooo schön! Da es keine richtige Entsprechung für Leseratte im Englischen gibt, ist das, was die Linguisten eine lexikalische Lücke nennen. Ich habe mich entschlossen, diese Lücke zu überbrücken indem ich eine wörtliche Übersetzung ins Englische einführe – et voilà, readingrat war geboren. Also sei nett! Es ist nur ein weiters bücherliebendes Geschöpf.

Jetzt könntest du dich fragen, warum man ein neues Wort braucht, wo Bücherwurm doch ausreichend erscheint. Nun, ich kann nicht für die Mehrheit der deutschsprachigen Welt reden, aber für mich gibt es einen Unterschied zwischen Bücherwurm und Leseratte. Die unterschiedlichen Konnotationen sind mit dem Tier verbunden. Wenn ich an einen Wurm denke (nicht, dass ich gerne an Würmer denke), sehe ich ein langsames, kriechendes, behäbiges Tier. Übertragen auf die Wortverbindung bedeutet dass, dass der Bücherwurm viel Zeit mit Lesen verbringt, aber die Begierde missen lässt. In meiner Vorstellung trägt der stereotype Bücherwurm eine dicke Brille und ist eher auf intellektueller Ebene unterwegs. Andererseits, wenn ich an eine Ratte denke, sehe ich ein kleines flinkes und ruheloses Tier mit funkelnden Augen und einem unstillbaren Hunger. Des Weiteren sind Ratten gesellig, intelligent und mache lieben es sogar, Sachen zu sammeln. Und im metaphorischen Sinn fasst mich das ziemlich gut zusammen. Ich bin durch und durch eine Leseratte – vom frenetischen Sammeln und Verschlingen von Büchern bis hin zum fiebrigen Schimmer in meinen Augen wenn ich irgendwo ein Buch entdecke.

Immer noch da? Aber hallo! Recht herzlichen Dank! Du bist klasse!

→Introductions 2: About the Readingrat
→Introductions 3: Of Languages, Diced Cheese, and Blog Adventures
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3 responses

  • Welcome to the world of blogging 😀
    I do agree with you that rats are much more likeable than worms, so I’m glad you chose that animal for your blog. I’m looking forward to your future posts 🙂

  • PS. A possiblity to get notified once you answer a comment would be awesome 😀

    • Many thanks! I’m thrilled, I just hope that this blog won’t end up like my diaries… empty and forgotten 😉 ! But I feel pretty confident that I’ll get enough inspiration from you all.

      I know, I know! That would be really truly awesome. Yesterday, I desperately tried to get it to work, but I failed. It’s my first priority and I’m going to look into it today.