Montagsfrage: Wie oft kaufst du dir neue Bücher?

03rd Juni 2013

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Die Montagsfrage von Paperthin für diese Woche lautet:

Wie oft kaufst du dir neue Bücher?

Ganz eindeutige Antwort: viel zu oft (und viel zu viele)! Bücher zu kaufen ist meine große Leidenschaft und mein schlimmstes Laster. Das nimmt bei mir schon Formen einer Sucht an, weil ich mich oft kaum im Zaum halten kann und ständig irgendwo irgendwelche Bücher kaufe – mehr als ich jemals lesen werde. Aber sie schauen im Regal halt so toll aus!

Allerdings muss man da ein bisschen unterscheiden: nagelneue Bücher auf Deutsch kaufe ich mir zum Beispiel so gut wie gar nicht mehr, da ich mittlerweile bevorzugt das Original hole, was oft deutlich billiger kommt. Bei deutschen Büchern ist das natürlich wieder etwas anderes, wobei ich mir die oft nur dann neu hole, wenn sie von meinen Lieblingsautoren sind oder sehr vielversprechend erscheinen. Dafür kommen pro Monat schon immer ein paar englische Bücher ins Haus geflattert. Meistens sind das Vorbestellungen oder Leserundenbücher. Spontankäufe sind hier eher selten und treten dann oft in Form einer Riesenbestellung auf.

Dazu kommen dann ganz gerne noch neue gebrauchte Bücher dazu, da ich mit ganzem Herzen Schnäppchenjägerin bin. Ob Flohmarkt, Secondhandladen oder Antiquariat – solange die Bücher vom Aussehen her unterhalb meiner Schmerzgrenze liegen und möglichst günstig sind, nehme ich sie alle. Darüber hinaus bin ich seit zehn Jahren exzessiv auf eBay unterwegs, mittlerweile ganz nach dem Motto: Was gut ist kommt wieder. Vor kurzem habe ich das erste Mal reBuy ausprobiert und finde es auch ganz toll, allerdings rentiert sich das wegen der 4€ Versandkosten eher bei größeren Bestellungen und mich stört doch etwas, dass es weder eine detaillierte Beschreibung noch ein Foto vom tatsächlichen Artikel gibt.

Im Großen und Ganzen ist es doch sehr unterschiedlich, was bei mir so in einem Monat zusammenkommt. Ein wirklich festes Budget habe ich nicht, allerdings fängt mein Gewissen ab 50€ an sich zu melden und ab 70€ macht es sich dann doch sehr bemerkbar. Damit ich immer schön im Rahmen bleibe, kaufe ich mittlerweile meist die Taschenbuchausgaben, obwohl ich Hardcover viel lieber habe. Für die bin ich mittlerweile aber fast zu geizig weil mir in den letzten paar Jahren viele Bücher untergekommen sind, mit denen ich nicht viel anfangen konnte. Diese dann wieder für einen Preis zu verkaufen, bei dem man nicht 10€ drauflegt, ist schon etwas schwieriger.

Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentlicht Paperthin eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des Formulars.

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4 responses

  • Hardcover kaufe ich auch nur noch selten, außer ich kriege sie günstig gebraucht oder bei irgendwelchen Sonderaktionen.
    Ich finde das so schade, dass die deutschen Bücher dann auch gleich so teuer sind, vor allem die Hardcover. Also 20€ oder mehr sehe ich nicht wirklich ein. Da habe ich nur einmal eine Ausnahme gemacht bei „Rot wie das Meer“, weil die Ausgabe wirklich wunderschön gestaltet ist. Ansonsten entscheide ich mich da meist auch für das englische Buch.

    • Also wenn ich sie günstig bekomme, entscheide ich mich immer für die Hardcoverausgaben (solange sie mir denn vom Cover her auch besser gefallen).
      Man muss halt immer die Übersetzung mitbezahlen, auch wenn man die gar nicht bräuchte. Dafür finde ich deutsche HCs eigentlich immer so viel schöner. Da steckt halt doch irgendwie Buchbindekunst mit drinnen. Wenn ich mir da so die amerikanischen anschaue … wobei man sagen muss, dass sich das in den letzten Jahren ein bisschen gebessert hat und die Bücher unter den dustjackets jetzt ab und an auch nicht mehr einfach nur schwarz sind.

      • ja stimmt, die Übersetzung vergisst man so schnell, aber trotzdem find ich manche Sachen einfach übertrieben teuer. Vor allem alles, was dann noch über 20€ kostet.

      • Ich find das auch immer zu viel, vor allem, weil man das Buch im Original selbst als Hardcover für bis zu 10€ billiger bekommen kann, und da keine halbe Ewigkeit warten muss. Ich kauf eigentlich nur noch die deutschen HCs von Serien, die ich auf Deutsch angefangen habe. Ich will ja, dass die im Regal zusammenpassen.