Challenge Time: French Reloaded

12th April 2013

French Reloaded

[wptabs mode=“horizontal“][wptabtitle]English[/wptabtitle][wptabcontent]

Introduction

I’m sure most of you are familiar with the following scenario:

At some point, you’ve started to learn another language for one reason or another. Perhaps you came to like this language but unfortunately, you never had enough opportunities to use it. In time, you’ve forgotten most about it. Then comes the day it would come in handy – but even the most basic vocab and grammar are gone. How annoying! Everything you had invested into this language was all for nothing because you were too lazy to spend time on maintaining your language skills.

Welcome to my world. This is exactly what happened with my French – and I’m about to do something against it.

Background

In 7th grade, I had to choose my second foreign language. My school only offered Latin and French. At that time, I still wanted to become a vet and was about to take Latin. However, I wasn’t too keen on learning a dead language and everyone told me I wouldn’t need it at university anyway. In the end, I chose French which was definitely the right decision.

Nevertheless, I had a rough start. The teacher in my first year was very demanding and I disliked her a lot. It was so bad that I began to be afraid of going to school on Tuesdays because we had two hours of French. It took me some years until I realised what a brilliant teacher she had been. Not only were we so afraid of her that we learned like crazy, but her teaching style also helped us to establish a basis we wouldn’t forget. In the following years, our teachers were pretty lax. I started to like French because I didn’t have to invest much and for quite some time I somehow found it easier than English. I even wanted to choose French as one of the main subjects for my A-levels but there were not enough students to form a class. It was easy to get good marks as long as you learned your vocab and grammar for the tests but afterwards you could forget half of it because you wouldn’t need it often enough to keep it in mind. This was a really bad move but at that time it seemed great.

All in all, I had five years of French in school and I’ve been in France a couple of times but too seldom to practice it properly. During the past five years, my French was deteriorating in a corner of my mind. I still understand it to a certain degree but I’m totally unable to form proper sentences. Except for the stuff I learned in my first year, everything seems to be wiped from my memories.

Challenge Time

I’m mad at me for letting it go and really want to do something against it. However, I’m just so not into going back to my old vocab and grammar books. I don’t want to bore myself to death. In comes my friend Piper, who wrote half of her comment on one of my first posts in Spanish. Although I had only one semester of Spanish at uni, I understood what she was saying, not word for word, of course, but decently enough. That reminded me of how I finally got the knack of English: by reading books, magazines, and websites. Why not doing the same in French? My Dad gave me two novels he’d bought on his trips to France when I was still having French in school. One is Ellana by Pierre Bottero, which looks like a pretty kick-ass fantasy novel. Nevertheless, I never got over the first 2 or 3 pages. So since I don’t have many classes this semester, this is the perfect time to get back to it and actually do something for my French. Soooo …

I’m challenging myself to read and work through (at least) one chapter each week, to look up all the words I don’t know, and to revise one grammar topic (either related or unrelated to the chapter).  

The chapters are quite short (about five pages each), so I’m probably going to raise the bar if I’m getting along well. I don’t know whether I will start this Monday or next Monday, but sometime soon. If someone wants to join me in practising/revising whatever language you like with whatever book you choose, go for it! I’ll be at it for a while since the book has about 400 pages, so take your time. It should be fun to talk about our learning progresses.

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[wptabtitle]Deutsch[/wptabtitle][wptabcontent]

Einführung

Ich bin mir sicher, dass die meisten mit dem folgenden Szenario bestens vertraut sind:

Irgendwann einmal hast du aus irgendeinem Grund angefangen, eine zusätzliche Sprache zu lernen. Vielleicht hast du angefangen, diese Sprache zu mögen, aber leider nie genug Gelegenheiten gehabt, um sie zu verwenden. Mit der Zeit hast du das meiste davon wieder vergessen. Dann kommt der Tag, an dem sie sich als nützlich erweisen würde – aber sogar die allereinfachsten Vokabeln und die ganze Grammatik ist weg. Wie ärgerlich! Alles was du in diese Sprache investiert hast war für die Katz, weil du zu faul warst, um Zeit für den Erhalt deiner Sprachkenntnisse aufzuwenden.

Willkommen in meiner Welt. Das ist genau das, was mit meinem Französisch passiert ist – und ich bin im Begriff, etwas dagegen zu tun.

Hintergrund

In der 7. Klasse musste ich meine zweite Fremdsprache wählen. Meine Schule hat nur Latein und Französisch angeboten. Damals wollte ich immer noch Tierärztin werden und war daher kurz davor, Latein zu nehmen. Allerdings war ich nicht gerade scharf drauf, eine tote Sprache zu lernen und jeder hat mir gesagt, dass ich es sowieso nicht an der Uni brauchen würde. Am Ende habe ich mich für Französisch entschieden, was definitiv die richtige Entscheidung war.

Trotzdem hatte ich einen schweren Start. Die Lehrerin, die ich im ersten Jahr hatte, war sehr anspruchsvoll und ich hab sie absolut nicht leiden können. Das ging so weit, dass ich irgendwann Angst bekam, dienstags in die Schule zu gehen, weil wir da eine Doppelstunde Französisch hatten. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich bemerkt habe, was für eine brillante Lehrerin sie doch gewesen ist. Wir hatten nicht nur so viel Angst vor ihr, dass wir wie bescheuert gelernt haben, ihre Lehrmethoden haben uns außerdem geholfen, eine gute Basis zu schaffen, die wir nicht vergessen würden. In den folgenden Jahren waren unsere Lehrer ziemlich lax. Ich habe angefangen, Französisch zu mögen, weil ich nicht viel dafür tun musste und für eine ganze Zeit fand ich es irgendwie leichter als Englisch. Ich wollte Französisch sogar als Leistungskurs für mein Abi wählen, aber es kam kein Kurs zustande. Es war immer einfach, gute Noten zu bekommen, solange man seine Vokabeln und Grammatik für die Arbeiten gelernt hat, aber hinterher konnte man die Hälfte davon wieder vergessen, weil man es nicht oft genug gebraucht hätte, um es im Kopf zu behalten. Das war ein wirklich schlechter Schachzug, aber damals schien es klasse.

Alles in allem hatte ich fünf Jahre lang Französisch in der Schule und war ein paarmal in Frankreich, aber zu selten als dass ich es wirklich hätte üben können. In den letzten fünf Jahren ist mein Französisch in einer Ecke meines Kopfes langsam aber sicher verkommen. Ich verstehe es zwar noch zu einem gewissen Grad, aber ich bin total unfähig ordentliche Sätze zu bilden. Mit Ausnahme von dem, was ich im ersten Jahr gelernt habe, scheint alles aus meinen Erinnerungen gelöscht zu sein.

Challenge Time

Ich bin ziemlich sauer mit mir selbst, dass ich das einfach habe gehen lassen und will wirklich etwas dagegen unternehmen. Allerdings hab ich absolut keinen Bock zurück zu meinen Vokabel- und Grammatikheften zu gehen. Ich will mich ja nicht zu Tode langweilen. Vorhang auf für meine Freundin Piper, die die Hälfte ihres Kommentars zu einem meiner ersten Posts auf Spanisch schrieb. Obwohl ich nur ein Semester Spanisch an der Uni hatte, hab ich verstanden, was sie gesagt hat, natürlich nicht Wort für Wort aber doch schon recht anständig. Das hat mich daran erinnert, wie ich endlich den Dreh mit Englisch rausbekommen habe: durch das Lesen von Büchern, Zeitschriften und Websites. Warum also nicht dasselbe mit Französisch tun? Als ich noch Französisch in der Schule hatte, hat mein Papa mir zwei Bücher geschenkt, die er auf Reisen in Frankreich gekauft hat. Eines davon ist Ellana von Pierre Bottero, das nach einem kick-ass Fantasyroman ausschaut. Trotzdem bin ich nie über die ersten zwei oder drei Seiten hinweg gekommen. Da ich also dieses Semester nicht viele Kurse habe, ist es die perfekte Gelegenheit, um endlich wieder auf dieses Buch zurückzukommen und mal tatsächlich etwas für mein Französisch zu tun. Also …

Ich fordere mich heraus, (mindestens) ein Kapitel pro Woche zu lesen und durchzuarbeiten, alle Wörter nachzuschauen, die ich nicht kenne, und ein Grammatikthema zu wiederholen (egal ob es im Zusammenhang mit dem Kapitel steht oder nicht).

Die Kapitel sind ziemlich kurz (ungefähr je fünf Seiten), also werde ich wahrscheinlich das Ziel höher stecken, wenn ich gut zurecht komme. Ich weiß nicht, ob ich diesen oder nächsten Montag anfange, aber auf jeden Fall irgendwann bald. Wenn sich mir jemand zum Üben/Wiederholen von irgendeiner Sprache mit welchem Buch auch immer anschließen möchte, dann los! Ich werde eine Weile damit beschäftigt sein, da das Buch 400 Seiten hat, ihr könnt euch also Zeit lassen. Es sollte ganz lustig sein, über unsere Lernfortschritte zu reden.

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1 response

  • Piper-of-old-times

    !Qué buena idea! Estoy haciendo lo mismo.

    Ok, English. That’s what I do with Spanish (and with English), so I can just encourage you to try it. It’s such a great feeling to have read a book in a „difficult“ language. I suppose, reading in English is normal for you, and for me too (even if I make so many mistakes in writing… but it’s late right now, so just ignore them or tell me any day) – but reading in french (for you) and in spanish (for me) really is a challenge.

    Only two things more: I wouldn’t look up ALL the words you don’t know. It will definitely kill your motivation. So look up the words you really need to understand the story, and the rest will come in small bits.

    So how about I take the challenge, too? But I wouldn’t say one chapter per week for me, so give me two weeks, ok? I’ll tell you about „la hojarasca“ when I’ve finished reading.

    Love, Piper